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Donnerstag, 01.07.2021

Weilheim/Teck: Die ersten Champions sind ermittelt!

Izzabella (Doma)
Izzabella (Doma)

Bei den Höveler Landeschampionaten wurde es heute das erste Mal so richtig spannend: Die Entscheidungen bei den Springpferden standen auf dem Programm. Den Anfang machten die vierjährigen Nachwuchsstars. In einer Springpferdeprüfung der Klasse A**, zugleich eine Qualifikation zur PSA-Tour, traten zwölf Paare an. Den Sieg in der Prüfung und zugleich den Titel Landeschampionesse, sicherte sich die Tochter des I’m Special de Muze, die Züchter Michael Waimer aus einer Clarimo-Mutter gezogen hatte. Izzabella wechselte über die Fohlenauktion „Shooting Stars“ in Viernheim in den Besitz von Sandra Hackl-Kneer. Unter ihrer Ausbilderin Nicole Ostermann zeigte die kompakte und kraftvolle Stute heute eine Runde, fast wie aus dem Lehrbuch. Dafür vergaben die Richter eine Endnote von 8,7. Nicole Ostermann war es auch, die im Sattel des zweitplatzierten Pferdes saß: der DSP-Hengst Zassini v. Zaccorado Blue/Cassini I aus der Zucht und in Besitz von Klaus Isaak stehend, zeigte auch heute wieder eine gute Runde, die mit 8,3 bewertet wurde.

Queen of the Night (Doma)
Queen of the Night (Doma)

Die fünfjährigen Springpferde konkurrierten in ihrer Prüfung nicht nur um den Titel Landeschampion, sondern auch um Tickets für das Bundeschampionat. Und wieder sollte es eine Stute werden, die am Ende mit der Schwarz-goldenen Schärpe geschmückt wurde. Anne Götter pilotierte Queen of the Night v. Quite Easy I/Cassito mit einer Wertnote von 8,1 zum Titel. Die züchterische Verantwortung trägt hier Patrick Bösch. Die Leistung der Stute wird umso beeindruckender vor dem Hintergrund, dass es erst die erste Turniersaison für sie ist. Letztes Jahr bekam Queen oft he Night zunächst ein Fohlen von Colorit, erst im Dezember letzten Jahres nahm Anne Götter das Training mit ihr auf. Das die Stute gerade einmal ein gutes halbes Jahr unter dem Sattel ist, sieht man ihr allerdings nicht an. Nach den ersten Platzierungen und Siegen in Springpferdeprüfungen dieses Jahr, erfüllte die Stute die Hoffnungen ihres Züchters und Besitzers in Weilheim nun noch mehr. Platz eins und zwei in dieser Prüfung gingen an zwei Pferde, die nicht aus dem Zuchtgebiet Baden-Württemberg stammen. Den Sieg sicherte sich Jan Müller auf Zensation v. Zirocco Blue/Clarimo (Holsteiner, Z.: Albert Klos, B.: Gerd Johler) mit einer sehr harmonischen Vorstellung, die mit 8,5 bewertet wurde. Platz zwei ging an Tanja Fuhrer und Mufasa v. Colore/Singulord Joter (Holsteiner, Z.: Erja Aholainen, B.: Der Pferdestall GmbH) mit 8,2. Die drei erstplatzierten sicherten sich damit auch ihr Ticket für das Bundeschampionat.

PBM Cesario (Doma)
PBM Cesario (Doma)

Auf die Entscheidung bei den sechsjährigen Springpferden musste man bis zum letzten Paar warten: Uwe Carstensen, der in dieser Prüfung drei Pferde an den Start brachte, betrat mit dem DSP-Hengst PBM Cesario als letztes die Bahn. Und wie es so schön heißt: Die letzten werden die ersten sein. Der Cesano II/Triomphe de Muze-Sohn (Z.+B.: PBM Pfefferle GmbH) galoppierte zu einer Endnote von 8,4. Hinter dem neuen Landeschampion rangiert der Westfalenwallach Bernhard vom Taubenbrink v. Bellini Royal/Collin L (Z.: ZG Schaprenberg/Grundmann, B.: Isabelle Schäfer) der unter dem Sattel von Jan Müller zu einer Endnote von 8,3 sprang. Die „magische 8“ und damit das Ticket nach Warendorf erreichten noch vier weitere Paare: Daniel Dassler und Duke Diamant, Nikolaus Leckebusch-Peters und Canadian Club, Uwe Carstensen und Keira HH und Tabea Lausenmeyer und Coolix.

 

Nachdem die Landeschampions der Springpferde ermittelt waren, trafen sich die Anwesenden noch zu einem kleinen Sektempfang des Reiterjournals und des Pferdezuchtverbandes. Unterdessen hieß es umbauen auf dem Platz, der Stangenwald wich dem Dressurviereck. Auf dem liefen sich heute die sieben- bis neunjährigen Dressurpferde warm. Es siegte Katrin Burger auf dem württembergisch gezogenen Lord Leopold/Blue Hors Leredo-Sohn Little Lord (Z.: Matthias Schepper, B.: Deuerer Horses GmbH&Co. KG) mit 70,000 %.  (mst)

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