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Sonntag, 12.07.2020

Spannender Re-Start im Villinger Viereck

Auf dem Papier war Hans Staub im Glück. Der Schweizer Altmeister bekam beim Turnier in Villingen am Sonntag aus den Händen von Rolf Berndt sein heiß ersehntes deutsches Goldenes Reitabzeichen und siegte im Sattel seines neunjährigen Lionel in den wichtigsten Prüfungen, auch in der Inter I am Sonntag. Aber die Villinger Dressuren waren spannender als es auf den ersten Blick scheint.

Vor allem war es das Turnier von Stefanie Lempart aus dem Team von Ralf Müller aus Schönaich. Sie belegte in der Inter I – der ersten Zwei-Sterne-Prüfung im Land nach der Corona-Pause – im Sattel des Württembergers Sir Sunny Rang zwei und siegte mit einer präzisen Topvorstellung im Sattel der Württemberger Schwarz-Gold-Championesse Latifa von Lingh zuvor im Finale der Kleinen Tour.

In der „Inter I“ kam der Schweizer Grandseigneur etwas zu gut weg, siegte trotz deutlicher Fehler in den Galoppwechseln. Einige Betrachter hatten eher Vera Breidenbachs Titan auf der Rechnung, der mit 18 Jahren trabt wie ein Achtjähriger. Starke Ritte zeigte zweimal die Balinger Unternehmerin und lupenreine Amateurin Angela Kraut auf dem mittlerweile gefügigen bildhübschen Wallach Shiraz, außerdem gefielen Jürgen Franks Schülerin Julia Schneider auf Rockingham und Delia Didra auf Peter Wetzels ausdrucksvollem Fuchs London Eye  (rok/Fotos: Roger Müller)

 

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