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Sonntag, 13.09.2020

Sarah Mosers dritter Titel

In Nordbaden sollte man Pony-Springreiter sein. Dann könnte man guten Gewissens sagen: Meine Trainerin ist Meisterin. So ist es auch: Sarah Moser-Noujaim aus Bruchhausen, Pony-Regionaltrainerin in Nordbaden, ist am Sonntag in Walldorf-Winterheck in einem Wimpernschlagfinale um den Titel zum dritten Mal in ihrer Laufbahn nordbadische Meisterin der Springreiter geworden – nach zwei Goldmedaillen in 2016 und 2017 und nach einem zweiten Platz im Vorjahr auf ihrer jetzt neunjährigen Holsteiner Stute Cascada, die aus der erfolgreichen Zucht ihres Schwiegervaters Hans-Jürgen Moser stammt.

Da die Nordbadischen Meisterschaften in einer offenen Wertung ausgetragen wurden, spielte es keine Rolle, dass die nordbadischen Reiter beim wichtigsten S-Springen nicht ganz vorne mitmischten. Der mehrfache Hessenmeister Karim Eisenhofer aus Viernheim siegte mit Chatanga San vor dem Heilbronner Pascal Lindner mit Sisko und Verena Kölz aus Leingarten mit Landor. Der vierte Platz reichte Sarah Moser-Noujaim mit Cascara zu Gold. Aber es wurde denkbar knapp: Punktgleich aber im direkten Vergleich der zweiten Wertung knapp dahinter landete Janina Wetzel mit dem gewaltig springenden erst achtjährigen Rappen Druganov. Janina Wetzel, die als Jugendliche in Mannheim groß geworden ist, lebte einige Jahre im Raum Reutlingen und kehrte nun zurück – durchaus als Bereicherung der Springsportszene. Bronze sicherte sich Gastgeber Maximilian Weißbrod auf seiner jungen Stute Vicenta. Weniger als ein Strafpunkt entschied am Ende über Gold, Silber und Bronze (rok/Foto: Doris Matthaes).

 

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