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Sonntag, 12.07.2020

Licht aber auch viel Schatten in Laupheim

Am Sonntag ging es bei guten Bedingungen für die sechsjährigen Vielseitigkeitspferde in Laupheim ums Ganze. Landeschampion als einziger Starter in dieser Altersklasse wurde der, von Liv Elin Gunzenhäuser präsentierte Quabil (Quite Easy/Canilo ox) aus der Zucht und im Besitz von Jürgen Wolf. Der Hengst hatte sich bereits im Vorjahr den Titel der Fünfjährigen geholt und sicherte sich zudem im diesjährigen DSP- Championat Platz drei. Bei den sechsjährigen Deutschen Sportpferden konnte ebenfalls der Champion des vergangenen Jahres überzeugen – Nina Schultes positionierte den, im Besitz von Dr. Matilda Rattenhuber stehenden, Destano-Sohn Danakil Desert aus der Zucht von Karl-Heinz Bange mit Abstand auf Platz eins. Auf dem Silberrang folgte unter Charlotte Whittaker die Incantas-Tochter Isa (Mv Betel xx, Z.:Elke Freistedt, B.: Andre Whittaker). Auch die Württembergischen Meisterschaften der Vielseitigkeitsreiter hatten erneut ihren Platz im Laupheimer Turnierprogramm. Württembergische Meisterin wurde Katja Wolf die ihr bewährtes, inzwischen 17-jähriges Pony Puccini sicher durch die drei Teilprüfungen brachte und vor allem in der Dressur überzeugen konnte. Die Silbermedaille ging an die baden-württembergische Meisterin von 2018, Eva Terpeluk im Sattel von Uni´s Black Pearl. Die Beiden hatten nach der Dressur die Führung inne, kassierten allerdings im Gelände Zeitfehler. Platz drei in der Meisterschaftswertung ging an Julia Lieske und Acierant. Im Feld der Jungen Reiter konnte sich nach Dressur, Springen und Gelände Sina Siegle mit ihrem Borky du Ruisseau über die Goldemedaille freuen. Madita Pfefferkorn positionierte sich im Sattel ihres Cookie knapp dahinter auf Platz zwei. Bronze ging an Joana Bernauer und Chicago. Nachdem sie bereits in Altensteig eine Abteilung der Stilgeländprüfung A* für sich hatte entscheiden können, konnte Enna Hartl mit Kolibri Grischun auch in Laupheim überzeugen und holte sich den Titel der Württembergischen Juniorenmeisterin. Silber ging an Sophie Messer und Cedric, gefolgt von Jule Kaiser, die Lomikar auf dem Bronzerang positionierte. In der erstmals ausgetragenen Ponymeisterschaft setzte sich Merle Hoffmann im Sattel von Valetta souverän an die Spitze. Vizemeisterin wurde Helena Himstedt auf Mister Harvey, Bronze ging an Annabel Blassa und Dream of Angel.

Neben aller Freude über Siegen und Platzierungen und ein tolles Turnier müssen alle Beteiligten jedoch auch mit zwei tragischen Unglücksfällen klar kommen, die einen großen Schatten über das Geschehen warfen und die Euphorie über den Neustart des Turniersports dämpften. Im Springparcours brach sich ein Pferd nach einem unglücklichen Absprung das Bein und musste aufgrund seiner Verletzungen in einer Tierklinik erlöst werden. Auch im sonntäglichen Gelände ereignete sich ein Unfall bei dem ein Pferd zu Tode kam. Unabhängig von einem Hindernis kollidierte der Wallach mit einem Baum und brach sich das Genick. (wentsch)

 

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