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Dienstag, 12.05.2020

Reiterverbände: Reithallen sind immer durchlüftet

Der Landesverband der Reitervereine und die Landeskommission Baden-Württemberg haben am Dienstagabend viele Reitervereinsvorsitzende im Land beruhigen können, nachdem am Nachmittag eine Notverkündung des Kultus- und des Sozialministeriums Baden-Württemberg zum Betrieb von Reithallen zu Trainings- und Übungszwecken zu Verwirrung geführt hatte. Darin heißt es: "Geschlossene Reithallen dürfen zu Trainings- und Übungszwecken nicht genutzt werden. Reithallen, die an den Seiten offen sind und deren Durchlüftung dementsprechend vergleichbar sind mit Freiluftreitplätzen, dürfen zu Trainings- und Übungszwecken betrieben werden."

"Unsere Reithallen sind mit anderen Indoor-Sportarten nicht vergleichbar, sie sind immer durchlüftet", argumentiert LK- und WPSV-Vorsitzender Frank Reutter. Selbst ein Öffnen der großen Tore sei als Lüftung geeignet. Im Zweifel könnten Vereinsvorsitzende immer noch pragmatisch und kreativ sein und Plattenteile vorübergehend entfernen. "Es gibt jedenfalls keinen Grund, deshalb auf Reitunterricht zu verzichten", stellte Reutter klar, "vor allem, weil in unseren Vereinen jetzt endlich wieder Reitunterricht stattfinden darf". Nach seiner Einschätzung sind mit Indoor-Sport vor allem jene Hallen gemeint, die eine künstliche Belüftungsanlage haben". Das treffe aber auf Reithallen nie zu.

Dieser Meinung schließt sich auch Mannheims Reiterpräsident und FN-Präsidiumsmitglied Peter Hofmann an. "Unsere Reithalle ist mit großen Toren sehr gut zu belüften", beschreibt er. Auch im Mannheimer Reiterverein findet Unterricht statt. Frank Reutter empfiehlt, im Zweifel das örtliche Ordnungsamt einzubeziehen.

(FA/rok)

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