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Sonntag, 28.06.2020

Die Mannschaftseuropameister wollen's wissen: Sieg im Piaff-Preis für Lindner und Sunfire

Wo Ann-Kathrin Lindner im Feld des Piaff-Förderpreises in dieser Saison steht, war für die Ilsfelderin nicht ganz so gut abzuschätzen. Die Mannschaftseuropameisterin von San Giovanni im vergangenen Jahr musste im Februar nämlich nicht zum Auswahllehrgang nach Warendorf reisen. Für die U25-Serie war sie als Bundeskadermitglied ohnehin gesetzt. Ihre Leistungen in Lier im März allerdings ließen Gutes verhoffen: Kurz vor dem Corona-Shutdown siegten sie im U25 Grand Prix mit über 72 Prozent, in der Kür dann sogar mit mehr als 76 Prozent.

Und jetzt - einige Monate später - ist das Traumpaar weiter in Top-Form. Mit dem elfjährigen Württemberger aus der Zucht von Andre Volkmar Reinhart setzte sich die Physiotherapeutin schon in der Einlaufprüfung in Kronberg mit 75,698 Prozent gegen die bundesweite Konkurrenz durch. Und auch im Grand Prix glänzte das Paar mit starken 75,698 Prozent und dem Sieg. Der leichtfüßige Schwarzbraune startete mit mächtig Go in die Prüfung und passagierte immer im Gleichmaß. Tolle Höhepunkte hatte Sunfire in der Galopptour mit einer wunderschönen Bergaufgaloppade und Einern, die an der Schnur gezogen waren. Das war schon ganz großes Kino.

Mit dem 16-jährigen Flatley hatte die 23-Jährige zudem ihr letztjähriges Finalpferd noch am Start - der wurde mit 71,977 Prozent Vierter. Damit hat Lindner sogar zwei Eisen im Feuer, sollte - und das hoffen alle - das Finale in der Stuttgarter Schleyer-Halle stattfinden.

Zweite wurde Hanna Erbe mit Carlos (74,574 Prozent), Dritte Jil-Marielle Becks mit der Damon Hill-Tochter Damon's Delorange (73,721 Prozent).

Wer den Auswahllehrgang verfolgt hatte, dürfte ein Paar in Kronberg vermisst haben: Anna-Louisa Fuchs mit Chili Jam DSP. Die Schülerin von Dorothee Schneider und ihr Neuzugang waren in Warendorf die Besten. Doch Fuchs teilte mit, dass "Chilly" aktuell leider nicht ganz fit sei. Schade.

Übrigens: Kurzfristig - erst in dieser Woche - wechselte die Station von Warendorf nach Kronberg. In Warendorf kam es aufgrund der Corona-Pandemie durch die gehäuften Corona-Fälle in der Fleischfabrik im Nachbarkreis Gütersloh zu einem erneuten Shutdown. (mos)

Foto: Stefan Lafrentz

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