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Sonntag, 02.08.2020

Die Junioren haben auf dem Weg zur Deutschen zu kämpfen

Im Anschluss an die beiden Sichtungsprüfungen zur Deutschen Meisterschaft der Junioren auf den Immenhöfen zog Landestrainer Jürgen Kurz Fazit: "Alles in allem war es sehr durchwachsen. Wir haben einige sehr gute Runden gesehen, aber auch Reiter, die mit den Anforderungen sichtlich überfordert waren." Nach der M**-Prüfung, die Alia Knack mit Gee-Lithya van Klaverborch gestern für sich entschied, stellte das Team um Parcourschef Phil Schmauder die U18-Reiter des Landes im heutigen S*-Springen vor keine leichte Aufgabe, denn es ging nun mal um ein Ticket für die Deutsche Meisterschaft. Nur drei der 23 Junioren blieben fehlerfrei, Anika Betz und Copeka verpassten aufgrund eines Zeitfehlers den Einzug ins entscheidende Stechen. Dort war es einmal mehr Lea-Sophia Gut aus Sulmingen, die überzeugte. Im Sattel von Cooper lieferte sie als einzige Teilnehmerin "Doppel-Null". Der Sieg war der ehemaligen Deutschen Pony-Meisterin nicht zu nehmen, ihr Startplatz in Riesenbeck gilt als sicher.

Eine Entscheidung wird der Landestrainer aber erst in den nächsten Tagen treffen. Auch Sophia Riedlinger, die mit gleich zwei Pferden ins Stechen einzog, wird dann eine Rolle spielen. Ihr Sturz auf Waidfee sorgte beim Auftakt des Stechens für eine Schrecksekunde. Auf Chelsie Girl landete Riedlinger hinter Gut auf Platz zwei.

Rundum zufrieden ist Jürgen Kurz mit der Entwicklung seiner Jüngsten in der Altersklasse der Childen. Nachdem im vergangenen Jahr keine Children aus Baden-Württemberg zur Deutschen entsandt wurden, wird Kurz in der nächsten Woche drei seiner Schützlinge benennen. Kurz: "Das sah deutlich besser aus als in der letzten Saison. Besonders die erst Zwölf- und 13-Jährigen machen Hoffnung für die Zukunft." Sophia Pilar Schäffer und Charmaine blieben über beide Sichtungstage im Children-Feld das Maß der Dinge. 

Ihre S-Siege Nummer 15 und 16 brachte bei den Jungen Reitern Alia Knack aus Boll nach Hause. Die Amazone, die unter den Fittichen von Karl Schmid vor Jahren den Sprung in die Landesspitze schaffte und zu den jüngsten Trägerinnen des Goldenen Reitabzeichens im Land zählt, gehört eigentlich noch dem Juniorenlager an. In dieser Altersgruppe wird sie die schwarz-gelben Farben auch bei den nationalen Titelkämpfen mit Campari oder Claus Peter vertreten.

Kleiner Wermutstropfen: Dieses Jahr finden keine Europameisterschaften bei den Nachwuchs-Springreitern statt. Knack wäre durchaus in der Lage gewesen, um einen Platz in der deutschen Equipe mitzureiten. (FA)

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