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Dienstag, 10.11.2020

Anke Simon will kein Profi mehr sein

Es ist ein klarer Schnitt: Anke Simon aus Renningen, Pferdewirtschaftsmeisterin und 2018 Süddeutsche Berufsreiter-Meisterin, schmeißt den Job. „Ich will von diesem Beruf nicht mehr abhängig sein“, erklärt sie – und wirft durchaus einen Blick mit Groll zurück. Ihr Ärger gilt vor allem einigen Pferdebesitzern aber auch „vermeintlichen Kollegen“. Sie spricht sogar von „Intrigen, Neid und Missgunst“.

Anke Simon (34) stammt aus der Nähe von Ludwigsburg, lernte Anfang der 2000er-Jahre bei Helmut Hartmann in Affalterbach Bereiterin, wechselte  dann an führende Dressurställe im Norden und kehrte vor vier Jahren zurück ins Ländle an den Stall der Familie von Staff-Reitzenstein bei Bad Rappenau. Zuletzt trainierte sie ihre Ausbildungspferde am Turnierstall Feenhügel in Ostelsheim im Gäu. Ihre erfolgreichste Saison war 2018, da wurde sie in Marbach nach Pferdewechselfinale Süddeutsche Berufsreitermeisterin und startete im  iWest-Finale in der Schleyer-Halle.

„Pferde bleiben meine Leidenschaft und mein Lebenselexier“, erklärte Anke Simon jetzt gegenüber dem Reiterjournal. Sie werde sicher auch wieder Pferde in Beritt nehmen, aber sie werde sich „für niemanden mehr verbiegen“. Stattdessen will sie ihr Geld künftig als Immobilien-Kauffrau verdienen (rok/Foto:Matthaes).

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