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Samstag, 20.07.2019

Max im Championat zurück in der Spur


Es war ein verkorkster Einstieg ins Wochenende gestern für die beiden: Der 12-jährige Bayernwallach Herzog Max, hoch erfolgreich in dieser Saison unter anderem im Nürnberger Burg-Pokal, hatte seine Reiterin Lia Weil beim Championats-Auftakt hängen lassen und startete beim Klicken der Fotografen richtig durch. Doch heute machte das elegante Paar von der Stuttgarter Körschmühle den misslungenen Turnierstart wieder wett. Ausdrucksstark, aber heute voll bei der Sache, trabte "Herzi" zu 67,7 Prozent - damit standen die Schützlinge von Holger Schulze verdient ganz vorne. Bittere Konsequenz des gestrigen Aussetzers ist das Nicht-Erreichen des morgigen Finals. In dieser Form hätten sie dort ganz sicher hingehört. Uneinig waren sich die drei Herrschaften am Richtertisch bei der Beurteilung von Julian Fetzer und seinem schicken Rheingold. Zwischen 65 und 70 Prozent war alles dabei. im Schnitt 67,6 Prozent brachten letztlich Platz zwei. Emelie Ellinger und ihr Gandalf verwiesen Antonia Müller und Fleur vom Badhof auf Platz vier.

 

Klare Sache für Anna Capser

In der zweiten Wertungsprüfung der Jungen Reiter hatte Anna Casper nichts anbrennen lassen. Saß ihr gestern die Konkurrenz noch im Nacken, war der Sieg auf Birkhof's Don Diamond FBW in der S*-Dressur mit über 72 Prozent eine klare Sache. "Ich glaube heute habe ich es deutlich besser hinbekommen als gestern. "Don" ist einfach der Hammer. Besonders die Galopptour konnte ich richtig genießen", strahlte die durchweg sympathische Berufsreiter-Tochter, die längst selbst über Ausbilderqualitäten verfügt. Einig waren sich die Richter in dieser Prüfung auch auf Platz zwei. Jana Schlotters Rubin-Renoir knackte die 70 Prozent-Marke und verhinderte so einen Doppelsieg von Anna Casper, die den achtjährigen Birkhofs Bacardi auf Rang drei führte. "Bacardi ging hier im vergangenen Jahr seine erste M**-Prüfung, davor eigentlich nur Reitpferde. Von Runde zu Runde macht er noch mehr Spaß."Casper reitet nach 2015,2016 und 2017 ihrem vierten Meistertitel entgegen.

Ponys machens spannend

Das mit Abstand spannendste Rennen um den Titel liefern in diesen Tagen die Ponyreiter. Die noch amtierende Landesmeisterin Antonia Roth nahm auf ihrem Hancock heute Revanche und setzte sich gegen Vortagessieger Julian Fetzer auf Daddy's Daydream durch. Beide lieferten beinahe fehlerfreie Runden, gerade Mal drei Punktchen machten den Unterschied. Weiter angreifen will im Finale auch Lena Merkt im Sattel ihres Schönlings DSP De Long. Wieder handelte einer der drei Richter Sabina Schrödters Schülerin als Siegerin - Platz drei wurde es in Summe. (FA)

Fotos: Krenz

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