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Sonntag, 02.06.2019

Deschenhof feiert hochkarätige Premiere

Es blieben keine Wünsche offen an diesem Wochenende in Ruppertshofen. Nachdem Gastgeber Falk-Filip-Finn Westerich zuletzt in einen neuen Boden für seinen idyllisch gelegenen Außenplatz investierte, strömte die versammelte Landesspitze zum erstmalig ausgetragenen Springturnier mit Prüfungen bis zu S**. Der Einladung Westerichs, der gemeinsam mit dem Benzenbühler Spring-Profi Jörg Widmaier das Turnier aus der Taufe hob, folgten neben Baden-Württembergs zweifachem Hallenchampion Andy Witzemann unter anderem auch mehrfach Landesmeister Markus Kölz und die Ausbilder-Größen Uwe Carstensen und Thomas Konle. Frisch zurückgekehrt vom Preis der Besten in Warendorf nahmen auch Lea-Sophia Gut und Niels Carstensen Kurs auf Ruppertshofen.

Im S*-Punktespringen zeigte der Winterlinger Witzemann dann seine geballte Stärke. Mit dem Württemberger Crash, eines der zahlreichen Pferde aus dem Besitz von Wolfgang Koppensteiner, drehte der Sympathieträger in 46,35 Sekunden eine tadellose Runde. An dieser Zeit biss sich die Konkurrenz die Zähne aus. "Crash ist trotz seiner neun Jahre noch nicht allzu erfahren, aber er macht einen riesen Job. Das war sein erster S-Sieg - mal sehen, was noch kommt", schmunzelte "Witze". Auch sein BW-Champion Cassadero meldete sich in M-Springen in Ruppertshofen zurück. Für ihn steht das Projekt Titelverteidigung im Hallenchampionat nun auf dem Programm. Die Plätze zwei und drei belegten Remo Allgäuer samt Manchester sowie der flinke Atomic Sun unter Benjamin Kuhn.

Im Großen Preis war am heutigen Nachmittag dann Top-Sport geboten: Im Stechen des S**-Springens mit neun Pferden sah Ausnahmetalent Lea-Sophia Gut mit Chaccaya Blue nach einer blitzschnellen Runde lange nach der glücklichen Siegerin aus. Doch es blieb spannend bis zum letzten Reiter. Daniel Güss setzte auf Cookie Dough alles auf eine Karte und wurde belohnt. In 33.54 Sekunden war ihm der Sieg nicht zu nehmen - erst wenige Tage zuvor war der Profi in Isny -Rohrdorf nicht zu schlagen. Gut blieb vor Güss zweitem Pferd Come on Vivienne der zweite Platz.

Turniermacher Westerich gab sich im Anschluss an die letzte Siegerehrung hochzufrieden: "Wir freuen uns riesig, dass so viele gute Reiter zu uns gekommen sind. Alle fühlen sich wohl - wir werden unser Programm im nächsten Jahr weiter ausbauen." Die Premiere jedenfalls ist bestens geglückt. (FA)

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