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Sonntag, 09.06.2019

Beim iWest-Comeback geht Fairplay durch die Decke


Es ist ein starkes Comeback im iWest Dressur Cup, das Linda Knoll und ihr zehnjähriger FBW Fairplay H heute in Aulendorf hinlegten. Auch wenn das nicht wirklich überrascht: Denn schon bei den internationalen Auftritten in Igls und Wiener Neustadt Anfang des Jahres lieferten die langjährigen Schüler von Andrea Knoll aus Ostrach mit mehreren Siegen und zweiten Plätzen ab. In Aulendorf sind sie in der heutigen Einlaufprüfung - wie gewohnt einer Intermediare I - mit starken 72,676 Prozent in das neue iWest Jahr eingestiegen und verwiesen damit Auftaktsiegerin Vera Breidenbach auf Routinier Titan mit sieben Punkten Vorsprung auf Platz zwei.

Schon in der vergangenen Saison waren Knoll und ihr Partner aus der Zucht von Werner Häfner das prägende Paar der Qualifikationen. Im Finale fanden die beiden dann nicht zu gewohnter Form und wurden in Stuttgarts Kür Fünfte. Im dritten Anlauf auf die Schleyer-Halle zählen sie nun, wie bei jeder bisherigen Teilnahme, zu den Favoriten. Ihr erster Auftritt ist gelungen. Hinter Knoll und Breidenbach an der Spitze meldeten sich auch Markus Schetter und der bewegungsstarke Dont stop moving auf Platz drei zurück. Schetter liegt das Turnier vor Ort - in Aulendorf hatte der Unternehmer mit dem Dimaggio-Sohn in der jüngeren Vergangenheit auch schon gewonnen. Gelernt haben die Aulendorfer Veranstalter aus den Erfahrungen im vergangenen Jahr. Das Richterkollegium wurde zu großen Teilen komplett auf den Kopf gestellt. Die Reiter werden es danken...

Einige hochplatzierte Teilnehmer von Ludwigsburg sind der zweiten iWest-Etappe aber fern geblieben. Das mag weniger am Ausrichter, denn an den zeitgleich stattfindenden Events liegen. Anna Casper und Jana Schlotter sind beim Nusslocher Jugendfestival am Start, Ann-Kathrin Lindner fuhr heute Platz drei bei der Wiesbadener Piaff Förder-Preis Qualifikation ein. (FA)

Foto: D. Matthaes

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