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Donnerstag, 11.10.2018

iWest in Göppingen: Wenig Spielraum


Am Wochenende werden in Göppingen die Tickets für das Finale im iWest-Cup der Dressurreiter vergeben – es werden diesmal eher keine Überraschungen erwartet.

Das Feld liegt vor der vierten und letzten Qualifikation am Samstagabend in der Halle relativ nah‘ beieinander. Aus eigener Kraft kann eigentlich keiner, der nicht jetzt schon auf einem der Finalplätze (eins bis zehn) rangiert, den entscheidenden Sprung nach vorne schaffen – er müsste schon darauf bauen, dass auf den vorderen Rängen ein Mitbewerber einen schlechten Tag erwischt; aber auch das soll ja schon einmal vorgekommen sein.

Aber Fakt ist: Die aktuell auf Rang zehn liegende Christiane Bader (bis vor Kurzem: Christiane Schneider) hat 15 Punkte auf dem Konto. Ihr liegt am nächsten der bayerische Profi Rudolf Widmann auf Foxtrott auf den Fersen; Foxtrott ist in Göppingen aber in der Großen Tour genannt. Anja Rechtenbacher-Lasser, derzeit auf Rang zwölf mit elf Punkten, hat nur dann Chancen, wenn Christiane Bader einen schlechten Tag hat und Punkte liegenlässt. Das gilt auch für die beiden derzeit Achten, die beiden Amateure Markus Schetter und Carina Harnisch – sie haben immerhin schon 17 Punkte auf dem Konto. Also: Die „Top Ten“ wirken dort, wo sie sind, sehr stabil. Es wäre eher eine Überraschung, wenn in Göppingen noch ein Paar „rausfliegt“.

An der Spitze „verrutscht“ sowieso nichts: Linda Knoll mit FBW Fairplay (Foto: Doris Matthaes), Anna-Louisa Fuchs mit Sympatikus, Debütantin Vera Breidenbach mit Titan, Ann-Kathrin Lindner mit Sunfire und Jana Schlotter mit Rubin Renoir sind nicht mehr einzuholen.

Das Göppinger Dressurturnier beginnt am Freitag mit den ersten Prüfungen jeder Tour. Neben der iWest-Qualifikation stehen die zweite Qualifikation in der „Fourties-Tour“ und die „Inter II“ an. Die Große Tour im letzten Grand Prix der Saison (außer der Schleyer-Halle) ist beachtlich gut besetzt (rok).

 

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