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Montag, 05.11.2018

German Masters: In Stuttgart macht Alice als nächstes Halt


"Turbulente Wochen liegen hinter uns", strahlt die Einzelweltmeisterin der Springreiter bei der heutigen letzten Pressekonferenz vor den Stuttgart German Masters. Nach Gold in Tryon herrschte um Simone Blum ein nicht enden wollender Medienrummel - im Sattel saß sie in den letzten Wochen nur ganz selten. Dennoch ist das Weltcup-Turnier von Stuttgart fest in ihrem Turnierkalender verankert. Als Vorjahressiegerin im Master-Springen wenig überraschend: "Ich war solange kein Hallen-Fan bis ich in die Hanns-Martin-Schleyer-Halle gekommen bin. Was hier geboten wird, das ist schon unglaublich. Da muss niemand zwei Mal gefragt werden!" Nachdem in Verona im Anschluss an die Weltreiterspiele Blum durch einen Sturz auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde, soll es in Stuttgart wieder rund laufen. Der Halt im Ländle entscheidet darüber, wie die Weltcup-Saison für Alice weitergeht.

Von beeindruckenden Weltreiterspielen erzählte auch Dressurkollegin Dorothee Schneider. Die Framersheimer Mannschafts-Weltmeisterin wird bei den German Masters ihren treuen Sammy Davis sowie Nachwuchshoffnung Faustus satteln. Top-Pferd Showtime befindet sich auf Nachfrage auf bestem Wege zurück ins Viereck. Zur Freilandsaison soll der nun 12-jährige Hannoveraner "Showi" wieder parat stehen. Ins Wasser fällt beim Fünf-Sterne Klassiker das Aufeinandertreffen der Dressurköniginnen Isabell Werth und Charlotte Dujardin. Ein Husten im Stall Hester zwang die Britin zur Turnierabsage. Stark besetzt bleibt die Dressur dennoch. Neben Isabell Werth, Helen Langehanenberg und Jessica von Bredow-Werndl greifen mit Daniel Bachmann Andersen und Cathrine Dufour auch starke Dänen in die Entscheidung ein.

Mit bereits jetzt 43.000 verkauften Tickets erwartet auch die Springreiter aus aller Welt ein volles Haus. Weltmeisterin Blum werden unter anderem die Parcours-Legenden John und Michael Whitaker im Nacken sitzen. Das Reiterjournal ist für Sie mit der täglichen Turnierzeitschrift, dem RJ-Extra, wie gewohnt vor Ort. (FA)

Foto: S. Lafrentz

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