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Vererber mit Familienanschluss

Das hohe reiterliche Niveau des Birkhofs, das immer wieder prominente Nachfrage erzeugt, hat sich auch dank der Dressurausbilder Oliver und Katrin Luze schon auf die nächste Generation der Familie Casper vererbt. Gewürdigt wurde das auch von Reitmeister Ton de Ridder, der mit seiner Tochter Jill und dem Don Diamond-Sohn Dallas eine Lehrstunde klassischer Ausbildung demonstrierte. Mit Frau Alexandra Simons-de Ridder und Tochter Jill war er von Aachen auf den Birkhof gekommen, um den von Nicole Casper bis zum GP-Reife geförderten Dallas aus der Zucht von Carsten und Nadine Grill zu präsentieren, den Jill de Ridder seit Ende 2016 als Neuerwerbung unter dem Sattel hat. Der Ende Januar in Riem zum süddeutschen Elitehengst gekürte Dallas-Vater Don Diamond konnte unter Anleitung von Ton de Ridder auch unter Anna Casper seine hohen Qualitäten unter Beweis stellen. Thomas Casper ist überzeugt, „dass demnächst noch von weiteren Don Diamond-Nachkommen zu hören sein wird.“

Auch frühere Birkhof-Vererber wie Lord Leopold, Genesis, Sir Alfred, Sirtaki und Denario konnten sich mit im Sport erfolgreichen Nachkommen in Erinnerung bringen. Per Videobotschaft pries Dressurreiterin Uta Gräf ihre Neuwerbung Feriado. Zwar nicht selbst vor Ort, aber durch den bei Josef Dahlmann Junior in Nordrhein-Westfalen geförderten, von Elisabeth Meyer hervorragend gesprungenen Schimmel Carlsson sowie durch Videos der süddeutschen Springchampions Cinderella und Coolio machte der unter Christian Ahlmann erfolgreiche doppelte Stuttgarter Mastershengst Colorit auf sich aufmerksam. Dazu trug auch ein Colorit-Fohlen des Jahrgangs 2017 von Colorit-Züchter Hans-Dieter Weimer bei.

Aufgelockert wurde die von Jan Tönjes moderierte Vorstellung durch eine Werbung der Jungzüchter für ihre WM-Teilnahme in Calgary, durch Züchter-Ehrungen, eine Einlage der berittenen Polizei Stuttgart auf Birkhof-Pferden sowie durch drei Grautiere aus dem „Streichel-Zoo“ des Birkhof-Vorwerks Waldenhof. Unermüdlich im Einsatz und auf höchste Perfektion bedacht, stellte Gestütschef Thomas Casper selbst Hengste vor, moderierte sie und betätigte sich auch als Eseltreiber. Sein Bruder Jürgen erinnerte Züchter und Zuschauer daran, dass Pferde Partner im Sport sind und keine Sportgeräte. Senior Alfred Casper wünschte sich traditionell viele Stuten für seine Hengste und versprach den Züchtern: „Ihr werdet nicht enttäuscht werden." Wer die gelungene Vorstellung versäumt hat, kann sie nachträglich auf Reiterjournal-TV bewundern. heo

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