Logo
Donnerstag, 04.05.2017

Maimarkt-Dressur erstmals mit "Spectator-Judging"

Nach welchen Kriterien wird eigentlich eine Dressurprüfung bewertet? Welche Maßstäbe legen die Richter an? Was wird strenger bewertet, was weniger streng? Wenn auf  dem Mannheimer Maimarkt-Reitturnier am Freitag mit Starbesetzung auch die Dressurwettbewerbe beginnen, wird das Bewertungssystem für die Zuschauer transparenter als je zuvor.

Das „Zauberwort“ heißt auf Englisch: „Spectator Judging“. Dabei wird das Publikum auf digitalem Wege selbst zum Wertungsrichter. Das Verfahren ist von SAP entwickelt und bereits auf großen internationalen Dressurturnieren wie in Aachen und Stuttgart bewährt. Mannheims Reiterpräsident Peter Hofmann setzt es erstmals auch an den Vierecken im MVV-Stadion ein. Es geht ganz einfach: Die Zuschauer laden sich auf ihren mobilen Endgeräten (Smartphone oder Tablet, Apple oder Android) die App „Spectator judging“ herunter und bekommen dort alle weiteren Hinweise: schon können sie selbst als „virtueller Richter“ jede einzelne Lektion des Rittes bewerten und am Ende mit der offiziellen Bewertung vergleichen. Das Zuschauer-Urteil wird nach dem Ritt sogar veröffentlicht – fließt aber natürlich nicht in die Wertung  mit ein.

Die internationalen Maimarkt-Dessuren beginnen am Freitag im 9 Uhr mit großer Besetzung im ersten Grand Prix des Turniers: angeführt von den Olympiareiterinnen Isabell Werth, Dorothee Schneider, Helen Langehanenberg und Ulla Salzgeber (rok).

Top