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Sonntag, 08.10.2017

Andy Witzemann, der Prinz von Bisingen


Als Fast-Lokalmatador und Mann von der Alb hat Andy Witzemann mit einer starken Leistung den Großen Preis von Bisingen gewonnen – das Finale des wichtigsten nationalen Hallenturnier des Landes.

Der Große Preis von Bisingen, ein Drei-Sterne-Springen, ist ein echter Klassiker. Christa Jung hatte eine technisch schwierige Springbahn aufgebaut – und die Favoriten scheiterten daran: Hans-Dieter Dreher hatte sogar sein internationales Siegerpferd Berlinda gesattelt: Zwei  Abwürfe, Michael Jung mit Daily Impressed ebenso, Timo Becks Habicht traf m letzten Sprung die oberste Stange, Tina Deuerer musste sogar aus dem Sattel, als sich ihr eigentlich unerschütterlicher Fuchswallach C.T: vor der Mauer erschreckte. Dennoch, eine Punktlandung der genialen Parcorschefin: Neun „Nuller“ in der Siegerrunde, dazu Tobias Schwarz und La Belle als schnellster „Vierer“.

Ein „buntes“ Feld hatte sich für das Finale qualifiziert: Am Ende hatte Andy Witzemann unweit der eigenen Heimat mit seinem ehrgeizigen neunjährigen Fuchswallach Prinz die Nase vorne. Er verschenkte keinen Zentimeter. Ein starkes Team, die beiden. Zuvor hatte Elisabeth Meyer mit der Schimmelstute Clavista, der Siegerstute der Immenhöfe, die Uhr gestellt. „Witze“ war aber noch fast zwei Sekunden schneller. „Tobi“ Schwarz kämpfte sich auf Platz drei vor. Vierter wurde der für das Ländle startende und in der Schweiz ansässige Belgier Raphael Masson mit dem Holsteiner Hengst Corismo vor Sascha Braun mit Cadburry. Sensationell auf Rang sechs: Der Amateur Thomas Fessler aus Bad Schussenried auf dem Württemberger Chambertin-Sohn Carlail (rok/Foto: Rutschek).

 

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